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 Die Bank am Philosophenpfad ~ Ausgelagert

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Vollmilchpizza

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BeitragThema: Die Bank am Philosophenpfad ~ Ausgelagert   Mi Apr 18, 2012 12:17 am

Auch Hafgan hat sich auf dem Hof eingefunden. Doch statt sich den Grüppchen anzuschließen oder die Spektabilität zu belagern, sucht er sich einen Platz auf der Bank. Vorsichtig, die gut versorgten Wunden schonend, lehnt er sich an und nimmt die Hände hinter den Kopf. Entspannt und zufrieden, einem Gesichtsausdruck den man von ihm noch nicht kennt, beobachtet er das Treiben.

Ein leises, krächzendes Husten ging von der gedrungenen Gestalt Meister Krähes aus.
Der Tobrier schüttelte sich einmal etwas unwirsch, und ließ den blick mürrisch über den Akademieplatz und die Anwesenden gleiten, ehe er mit dem typisch-staksigen Gang aus dem Portal hinaustrat. Kaum ist zu erahnen ob das schwere Aufstützen auf den Stab, wie auch das unsichere Fortbewegen eine Nachwirkung des Kampfes mit den Dämonen oder gar eine Nachwirkung der Exzessiven Anwendung seiner 'Kunst' ist.
Kunst.
Meister Krähe, dessen Bürgerlicher Name ihm schon längst vergessen oder für unwichtig erachtet wurde, schüttelte den Kopf, als er an dem kleinen Grüppchen im Hof vorbeitrat. Kunst. Sie würden ihn dafür verurteilen. Sie sollten es tun. Stattdessen sahen sie ihren Nutzen. Stattdessen ließen sie ihn gewähren. Ohja, mit Nutzen lässt sich vieles rechtfertigen. Ein kurzer Augenblick später schenkte Meister Krähe seiner...ja, was war sie nun eigentlich...Linora ein knappes Kopfnicken. Was war sie nun eigentlich für ihn? Hatte er sie angenommen oder nicht? Vermutlich.

Wortlos ließ der gebeugte Mann sich auf die bank neben Hafgan fallen, während eine einzelne weitere verlorene Feder mit dem nächsten Luftzug über den Hof getrgen wurde. Selbst im Sitzen noch halb auf den Stab gestützt rückte er nachdenklich das Samttuch um die verhüllte rechte Hand zurecht, während sein Blick weiter Linora und...ach, unwichtig wer sie war. Sein Blick galt Linora, und ein düsteres "hrm." war wohl das einzige, was überhaupt einem Gesprächsbeginn nahekam.

Sie kennt mein Geheimnis jetzt. Sie kennt meine Bedenken und meine Fu...meine Vorsichtsmaßnahmen. Und dennoch lässt sie sich nicht von ihrem törrichten Vorhaben abbringen. Was war sie jetzt eigentlich. Hatte ich ihr versprochen ihr alles beizubringen? Nein. Doch. Vielleicht. Lieber von dir selbst, Krähe, als von den Fremden. Natürlich verspricht sie nur, dir zu folgen, weil sie dein Wissen benötigt. Sie wird gehen, und sich andere Lehrer suchen, wenn sie sich davon mehr verspricht. Hatte Aro sie deswegen zu ihm geschickt? Er muss doch gewusst haben, das ich nichts so einfach herausgeben würde, und solch ein Verhalten durchschauen würde. Verzweiflung oder Absicht, mein alter Freund? Oh, sie ist nicht wie du, Aro, bei weitem nicht. Hinter ihrer Fassade schlägt ein kaltes Herz, Krähe....
Egelhart war mindestens ebenso wissbegierig. Und er würde es vielleicht teuer bezahlen müssen. Obwol er sich als williger und folgsamer Helfer erwiesen hatte. Oh, Egelhart, Linora, wir müssen sehen wer von euch beiden würdiger ist. Ersteinmal war es gut so, wie es ist. Hafgan würde in Honingen bleiben, Egelhart ebenso. Linora und ich selbst werden die Kraftlinien entlang reisen, und ich werde ihr die Geheimnisse lehren, die...sie benötigt. Und vielleicht mehr. Jeh nachdem ob ich es für angemessen halte. Hinter ihrer Fassade schlägt ein kaltes Herz...sie ist wie ich, Aro, und das wusstest du stets.

Kurz schweifte der Blick gen Hafgan, und nur einen Sekundenbruchteil später zu seinen Wunden.
Er ist ein wertvoller Freund. Und falls er der Akademie zuviel verraten würde ein gefährlicher Feind. Das konnte nur die Zeit zeigen.


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wer immer bei Hafgan und Meister Krähe in der Nähe herumlungern sollte, kann dieses Gespräch mitkriegen (aus ICQ rausgeschnippselt)
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Hafgan:
"und um unsere geheimnisse brauchst du dich nicht sorgen,
ich lerne wahrscheinlich mehr als ich lehre"


Meister Krähe
"Ein bisschen gesundes Misstrauen ist nie falsch. Der Feind lauert überall.


Hafgan:
Wohl wahr, wohl wahr, und um dies zu vermeiden müssen wir vielleicht auch einen kleinen
nicht ganz so wichtigen teil unseres wissens presigeben



Meister Krähe:
Ein missmutiger Blick folgt...
naja...*winkt mit einer Hand etwas gespielt gönnerhaft* bringen wir ihnen eben bei, was sie machen sollen wenn ein Kind mit zwei Köpfen geboren wird...aber trotzdem. Ich bin da Traditionalist.

Hafgan:
"Ach, mein Freund, wie oft hat man mich in den Landen des Mittelreichs schon für eine Bedrohung gehalten,
anstatt sich auf den wahren Feind, das wirkliche Böse zu konzentrieren."

Meister Krähe:
"Das wahre Böse ist und bleibt in den Köpfen der Leute. Das ist und war schon immer so, du und ich sind da keine Ausnahme, auch wenn ich es bisweilen etwas zu weit getrieben habe. Das in Tobrien sind nur die Auswirkungen davon, die es zu bekämpfen gillt. Hrm...verflucht sei der freie Geist. Viel zu wenige können damit umgehen."


Hafgan:
"So wie Linora?" Ein kurzes Grinsen huscht üer Hafgans Gesicht

Meister Krähe:
"Ob Linora damit umgehen kann...ich weiss es nicht. Langsam glaube ich, sie währe selbst mit einem Dutzend Lehrer nicht zufrieden. Entweder sie wird einmal sehr mächtig werden, oder sehr tief fallen. Ich werde sehen. Entweder das erste ist der Fall, dann wird sie meine Unterstützung haben, solange sie ihren Platz kennt. Oder, und das glaube ich langsam eher, wird sie sich auf zuviele Dinge auf einmal festlegen, zuviele Lehrer, zuviele Richtungen...und in ihrer Gier nach Wissen sehr tief fallen...und dann werde ich sie nicht auffangen."


Hafgan:
"Die Gefahr von letzterem habe ich bereits versucht ihr in Tobrien klar zu machen.
Ich war herrisch, arrogant, hart und direkt. Für mein Verständnis eine gerechtfertigte erste Lektion.
Doch sie reagierte respektlos, unbeherrscht und emotional. Fühlte sich verletzt und gekränkt.
Ich glaube dass sie das Herz am rechten Flecke trägt und nicht nur für sich lernen will,
aber das wird die größte Gefahr sein wenn sie nicht beginnt sich zu konzentrieren.
Einst war ich ihr ähnlich, doch ich musste von der Praioskirche lernen.
Ihr wollte ich das ersparen, doch sie hat es nicht verstanden."


Meister Krähe:
Meister Krähe lacht einmal leise auf: "Dann haben wir wohl beide unsere Lektion gelernt. Du was passiert wenn man an manchen Orten zuviel weiss, und ich, was passiert wenn man zuviel wissen möchte. Einer legt sich mit dem Licht an, der andere mit den Schatten. Ich will wie du einfach vermeiden, das sie dieselben Erfahrungen machen wird. Bah. Was geht mich das eigentlich an...Warum kümmert es mich so? Warum hat es dich gekümmert? Ich fürchte fast es ist mehr ein Gefallen, den ich Aro tue, und nicht ihr..."

Hafgan:
"Oder einen Gefallen den Du Dir selber tust. Andere vorzubereiten dass sie deine Fehler nicht wiederholen."

Meister Krähe:
"Örrrgh...ich tue meine Gefallen für Sumu und als Buße für meine Fehler. Aber ich kann mich nicht erinnern, das ich irgendjemandem versprochen habe ihn von eigenen Dummheiten abzuhalten. Aber trotzdem mische ich mich wieder ein....hmpf"

Hafgan:
Ein leicht ahnendes lächeln spiel mit Hafgans Mundwinkeln,
"Ja Meister Krähe, entschudlige bitte das ich dir ein wenige Menschlichkeit unterstellt habe."
Dann wieder ernst,
"Aber Du hast Recht, wer Dummheiten begehen, begeht sich auch, ob mit oder ohne unsere Ratschläge"

Meister Krähe:
Kurz richtet sich der zerzauste Kerl wieder etwas auf, wobei er sich wieder auf den kruden Stab stützt. Fast schon furchteinflößend starrt er Linora quer über den Platz einen Moment an
"Ich bin mir sicher, sie wird Dummheiten machen. Schon alleine diese törichte Idee mit ihrem Freund Dunjew. Keine Schülerin sollte ich mit einem Erzdämonen anlegen. Niemand sollte das. Ohja, sie wird Dummheiten machen...Und dann werde ich vorbereitet sein." Die letzten Worte spricht er nur noch gemurmelt, fast mehr zu sich selbst


Hafgan:
Meister Krähes Worte wecken Erinnerungen und Gedanken in Hafgen, so das er ein wenig sentimantal wird:
"Aber pass bitte auf Dich auf, ich habe schon zu viele Brüder gegen diese Wesenheiten berloren, mein Freund"
Freund, ja wirklich, einen Titel den Hafgan nicht häufig vergibt


Meister Krähe:
Das erste mal scheint tatsächlich ein etwas schmerzliches, aber ehrliches Lächeln über 'Krähe's Gesicht zu laufen.
"Du ahnst garnicht, wie nahe deine Worte an der Wahrheit sind. Ich hoffe es war kein Fehler Linora zu vertrauen. So viele Brüder verloren, ja..."
Einen weiteren Moment brabbelt Krähe kurz vor sich hin, unverständlich die Worte, doch schließlich zeigt sich ein breites Grinsen auf seinem Gesicht.
"Ohja...ich denke, ich weiss jetzt wie ich Linora zur Ruhe rufen kann. Doch das braucht vorbereitungszeit"

Hafgan:
"Wenn Du irgendetwas brauchst, ich helfe."

Meister Krähe:
Ein düsteres Lächeln huscht über sein Gesicht:
"Ich habe darauf gehofft. Wir warten bis die Sterne günstig stehen...
"
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Arinna



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BeitragThema: Re: Die Bank am Philosophenpfad ~ Ausgelagert   Mi Apr 18, 2012 12:22 am

Elidare blinzelt neugierig in die Runde und lacht leise als Ephraim sich davon stielt.

Es war mal wieder soweit, unbemerkt von den Anwesenden hatte sie ihnen aufmerksam zugehört. Wie eine Strömung im Tiefen Wasser war sie anwesend und doch zu weit unter der Oberfläche, um Beachtung zu finden. Bis man sie brauchte.

Geh und such deine Freiheit, deinen Atem...Eph solange du kannst. Du warst immer so und wirst es immer sein....Frei wie der Wind und unfassbar wie der Regen...vielleicht bist du mir deshalb so nah...

Mit leisem Lächeln tritt sie einige Schritte zurück aus dem Kreise der sich langsam warm diskuttierenden Magier und schaut sich auf dem Hof um.
Die im untergehenden Licht der Abendsonne noch beschienenen Bänke ziehen sie mit ihrer Wärme an und so gesellt sie sich zu den beiden Druiden.
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Patrick

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BeitragThema: Re: Die Bank am Philosophenpfad ~ Ausgelagert   Mi Apr 18, 2012 12:36 am

Hafgan:
Als die Geweihte sich den Druiden nähert nickt Hafgan ihr freundlich zu. Da das eigene Thema nun beschlossene Sache ist und sie ohnehin wenig aufheben ihrer offenen Meinung wegen gemacht haben lädt Hafgan sie mit einer Geste ein Platz zu nehmen.

"Elidare, wollt ihr die Ruhe und die Abendsonne ein wenig mit uns genießen? Oh verzeiht, Euer Gnaden selbstverständlich."



Elidare:
"In der Tat ein wenig Wärme für die kalte Nacht, sollte ich mir doch noch gönnen. Zumal mein Gesprächspartner es vorgezogen hat sich zurück zu ziehen."



Meister Krähe:
Meister Krähe blickt nur einmal mit einem matten, wohl kaum mehr als rudimentärem Nicken als einziger Form des Grußes auf. Ein wenig Müde wirkt er wohl, oder vielmehr ausgelaugt, als habe die vergangene Nacht und der Kampf gegen die Dämonen einiges seiner Kräfte gekostet. Schweigend hört er erst einmal ohne auch nur ein Wort des Grußes zu.



Hafgan:
"Dann nimm doch Platz, ich werde mich gewiss noch nicht so schnell zurückziehen"



Elidare:
"Oh ich aber vielleicht, noch ein kleines Abendgebet am Fluss sprechen. Oder besser ins Rauschen eintauchen. Wenn ihr mögt könnt ihr mich dann gerne begleiten. Atmen ist leben, ist der Wind in uns, ist immer ein Willkommen heißen des Göttlichen in uns und ein Bedauern, wenn es uns wieder verlässt."



Hafgan:
"Nun, es gibt viele Wege Leben zu spüren. Doch vielleicht sollte ich Dein Angebot annehmen, wir sind schließlich nicht nur zum lehren hier. Doch beim Gebet wirst Du wohl auf mich verzichten müssen."



Elidare:
Elidare fixiert den dunkelhaarigen Druiden und bedenkt ihn mit einem strahlenden Lächeln.

"Jeder hat seinen eigenen Weg, das sagte ich euch schon bei anderer Gelegenheit. Glauben kann man nicht in dem Sinne lehren, nur wecken. Dem Launenhaften zu dienen, ist wozu ich bestimmt bin. Euch hat er einen anderen Weg vorgezeichnet. In euch beiden lodert ein anderer Funke," meint sie sich auch Meister Krähe zuwendend.

hm..ob sie bemerken, dass ich sie mit dem Feuer vergleiche?...wir werden sehn



Meister Krähe:
Meister Krähe schaut bei den Worten Elidares erst tatsächlich irritiert, und dann doch mit einem fast spöttischen Grinsen auf. Einmal kehlig lachend...oder war es doch nur ein Husten...schüttelt er bei den Worten Elidares den Kopf und lässt den Blick schließlich prüfend an ihr herabgleiten.

"Ich weiß nicht ob euch unser Glauben etwas bedeutet...oder etwas angeht" brummt er leise, "aber zumindest haltet ihr euch nicht zurück wie so manch anderer, wenn es gegen die Dämonischen geht".

Fast schon vorwurfsvoll deutet er mit der verbundenen Hand einmal grob in Richtung Akademieeingang. Kaum zu erahnen, wen er nun im speziellen damit meinte.


Zuletzt von Patrick am Mi Apr 18, 2012 5:16 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Patrick

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BeitragThema: Re: Die Bank am Philosophenpfad ~ Ausgelagert   Mi Apr 18, 2012 5:03 am

Elidare:
Wie dunkle Wolken am blauen Himmel verdüstern Schatten die Züge der Geweihten, bei den Worten der Krähe.

Wenn er wüsste wie sehr er recht hat...

Unwillkürlich streift sie mit der rechten Hand über ihren linken Unterarm, wo ein frischer Verband unter den geschlitzten Ärmeln ihres Kleides hervor blitzt. Mit deutlich dunklerer Stimme als vor einem Moment noch antwortet sie ihm fast ein wenig grimmig.

"Ich habe nicht Tobrien überlebt, um mich in Honingen von ein paar niederen Kreaturen der Niederhöllen töten zu lassen. Diese feigen, Unwissenden, die sich hinter Türen aus Holz verstecken, wenn Dämonen kommen. Sie werden schnell lernen oder beim nächsten Mal sterben, wenn keine Geweihten da sind sie zu retten."

Sie hält kurz inne und atmet ruhig aus und ein.



Hafgan:
Ihren ersten Worten begegnet Hafgan mit einem Lächeln. Meister Krähes Einwurf kann er nur mit einem Nicken bestätigen. Und auch Elidares Worten folgt ein heftige Nicken.

"Du. Es gibt keinen Grund mir irgendwelche Förmlichkeiten zukommen zu lassen.

Und das Ritter Lares und ich es dann waren die endlich die Türe aufstießen um heraus zu stürmen, spricht Bände über die Stabträger. Ja in diesem Moment war mein Glaube tatsächlich mal ein lodernder Funken, vielleicht sogar mehr."



Meister Krähe:
"Glaube...Funken...ich weiß nicht, ob ich mit diesen Sinnbildern etwas anfangen will. Du solltest nachdenken, mein Freund, warum hast du gegen die Dämonen gehandelt. Wolltest du diese Narren retten, oder war es dein Zorn, der dich zum handeln trieb?"

Meister Krähe sah mit stumm-abwartendem Blick zu Hafgan, als kenne er die Antwort schon, noch ehe sie gesprochen wurde. Schwer zu sagen, ob er recht behalten würde.

"Das ist der Lauf der Welt, Hafgan, die Starken überleben, die Schwachen fallen. Entweder man weiß sich zur Wehr zu setzen, oder man muss sich verbarrikadieren und beten, das eine Holztür gegen die Niederhöllen und ihre Diener standhält."



Elidare:
"Der Ritter hat ebenso wie die Magistra Arkenwind schon vor Jahren an meiner Seite gekämpft, er ist ein tapferer Landsmann. Sollte es in meinen Möglichkeiten stehen werde ich sicher dazu beitragen, dass hier keine Stabträger produziert werden, die glauben Türen könnten Dämonen aufhalten und die Feigheit vor dem Feind zeigen. So viele magische Waffen...so viele Zaubermächtige und sie fliehen vor so, es tut fast weh das sagen zu müssen, so ungefährlichen Gegnern. Sie haben mich nur verletzt, weil ich unbewaffnet aus dem Limbus stolperte."

Zähneknirschend bricht sie ab.

"Entschuldigt...ich ärgere mich fast so sehr über mich selber, wie über andere."

Mit einem bitteren Ausdruck verfolgt sie die Antwort der Krähe.

"Ich sehe ihr habt ähnliche Lektionen erhalten, aber anderes daraus gelernt. Der Herr Efferd und ich als seine Dienerin, sein Werkzeug und sein erwähltes Gefäß hier auf Dere stehn zwischen den vermeintlich Starken und den Schwachen."

Sie schüttelt traurig den Kopf.

"Ich bin darauf vorbereite meine Schutzbefohlenen zu verteidigen, aber ich bin nicht bereit sinnlos Opfer zu bringen, wo sie unnötig sind. Ich bin keine Geweihte der Rondra. Ich kenne meine Stärken besser."



Zuletzt von Patrick am Mi Apr 18, 2012 5:21 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Bank am Philosophenpfad ~ Ausgelagert   Mi Apr 18, 2012 5:06 am

Hafgan:
"Pah, Du willst bestimmt darauf hinaus das ich mich nicht zum Dozenten ernennen lasse um am gleichen Abend die Akademie fallen zu sehen. Vielleicht ist das der Zorn den Du meinst und ja diesen Zorn habe ich auch gefühlt. Doch mir war es sehr viel wichtiger diese Kreaturen vom Antlitz unserer Mutter zu vertreiben. Wenn schon die Magier keinen Mut zeigen können, irgendjemand muss ihnen ja als gutes Beispiel dienen und ihnen ihr Versagen vorhalten.

Schließlich haben wir doch zu diesem Zweck unsere Gabe erhalten."



Elidare:
Bei diesen trotzigen Worten Hafgans, lacht Elidare perlend auf.

"Zorn ist eine Quelle der Kraft, die nicht zu unterschätzen ist. Es freut mich, dass ihr euch ihr öffnen könnt."



Hafgan:
"Ja Zorn kann eine Starke Quelle sein, aber er darf einen nicht Blind machen, wie Du selber sagst geht es nicht darum ein sinnloses Opfer zu bringen, sondern ihn gerichtet seinem Feind entgegen."



Meister Krähe:
Dieses Mal kann wohl auch die 'Krähe' nicht anders, als ein mattes, leicht düsteres Grinsen zu zeigen und zustimmend zu nicken.

"Zorn ist der Weg zu großer Kraft, das sollte nie vergessen werden. Allerdings muss er kontrolliert und gelenkt werden, und das fordert Konzentration. Ansonsten wird daraus nichts weiter als albernes Gezeter, herumschreien und....entschuldige, Fischerin, das flehen zu den Göttern anstatt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten."


Elidare:
Sollte seine Bemerkung sie provozieren so überrascht sie ihn mit einer gänzlich anderen Reaktion.
Sie lächelt, ja lacht fast.

"Ihr seid weiser, als so mancher Gläubige der anderen Kirchen. Emotionen sind der Schlüssel zu unserer inneren Kraft, zu allen Entscheidungen und schließlich auch zum Leben. Der Herr Efferd ist derjenige der Zwölfe, der uns genau jenes lehrt und gebietet. Er möchte, dass wir fühlen, alles fühlen und wahrnehmen was das Dasein uns bietet. Daraus schöpfen seine Gläubigen ihre Kraft. Wasser verharrt nicht, es verändert sich, es wandelt sich und es findet immer einen Weg."



Hafgan:
"Aber die falsche Emotion im falschen Moment, wie die Angst der Magier, hat uns doch die Gefahr der fehlenden Kontrolle nur deutlich vor Augen geführt."



Elidare:
"Es gibt keine falschen Emotionen. Angst im Angesicht eines Dämons ist nur natürlich. Aber man sollte wissen wann kämpfen und wann fliehen, die richtige Reaktion ist. Dutzende Magier mit magischen Waffen sind absolut in der Übermacht gegen ein paar wenige Dämonen. Es war falsch hier den Rückzug zu wählen. Das hätten sie wissen müssen, genauso wie es falsch ist zu glauben Dämonen ließen sich von Türen aufhalten. Noch viel fataler war, das sie diejenigen zurück hielten, die Kämpfen wollten."



Meister Krähe:
Meister Krähe schnaubt amüsiert, lacht dann ebenfalls kehlig auf. Offenbar war es keine Provokation, sondern eher das typisch garstige Gehabe des kauzigen Kerls.

"Klingt für mich ganz so, als sei dann Efferd der perfekte Schutzgott für alle die sich gerne aufregen und rumbrüllen." fast irritierend, unwirklich mag das halb versteckte Lächeln auf den Lippen Krähes sein. "Natürlich war die Reaktion vieler Angst. Aber die Angst hat sie auch irgendwann dazu gebracht zu handeln, auch wenn sie vielleicht nicht unbedingt mit einem heldenhaften Lied in den Kampf gezogen sind. Nein, was das angeht hat die Angst bisweilen einen guten Nutzen für zögerliche Gemüter"


Hafgan:
"Wir können uns sicherlich darauf einigen das Emotionen Kraft geben, egal in welcher Form, schließlich kann die Angst einer Mutter um ihr Junges bemerkenswerte Kräfte freisetzten. Doch ohne Kontrolle, ungerichtet, verpufft die Kraft wie zielloses Wasser an einem Fels, um es mit deinen Worten zu sagen Elidare."



Meister Krähe:
Und wieder kam kaum mehr als ein sachtes, spöttisches Grinsen über Krähes Lippen
"Fängst du jetzt auch noch mit dieser seltsamen Sprache an?"


Elidare:
Sie zuckt mit den Schultern.

"Oh auf jeden Fall, sie schützt uns und sie lehrt uns. Ich habe auch oft Angst. Efferd ist der launenhafte Herr der Wogen. Nicht der ärgerliche. Herumbrüllen nun ja nicht mehr als ein jeder das tut. Aber lautstarkes Brüllen ist für mich eher eine Qualität anderer Kirchen."

Sie verzieht ihr Gesicht zu einem leicht schrägen Lächeln.

"Wasser verschwindet nie ganz, aber ich verstehe was ihr ausdrücken wollt. Richtung darf man aber nicht mit Zwang verwechseln. Es mag euch überraschen oder auch nicht, denn ihr kennt weder mich noch meinen Glauben gut genug, wie ich vermute. Der Herr Efferd gewährt uns Zugang und eine Form wie ihr es wohl nenne würdet von Kontrolle über unsere Emotionen, die dem ungeübten Geist nicht in diesem Maße zugänglich ist."

Bei Krähes Worten unterbricht sie ihre Ausführungen schmunzelnd.

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Patrick

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BeitragThema: Re: Die Bank am Philosophenpfad ~ Ausgelagert   Mi Apr 18, 2012 5:09 am

Hafgan:
Dabei muss auch Hafgan grinsen als er entgegnet:
"Du hast doch verstanden was ich meine, oder?"


Elidare:
"Entschuldigt Meister Krähe, ich kann manchmal nicht anders..und ihr bietet mir eben die Gelegenheit einmal ganz unvoreingenommen Geistern das Wesen des ewigen Efferd näher zu bringen."



Hafgan:
Dann lauscht Hafgan Elidares Worten weiter. Bereits beim ersten Gespräch hat sie geschafft gewisse Gemeinsamkeiten mit seinem eigenen Glauben aufzuzeigen.

"Nun es wundert mich nicht das Dein Herr Efferd ein paar Aspekte mit Sumu teilt. Schließlich ist doch irgendwo Sohn der Mutter und somit auch ein Teil eines Ganzen."



Elidare:
Sie wirkt ausgesprochen gelassen und heiter, als sie fortfährt.

"Man sagte mir schon öfters, meine maritimen Metaphern sein etwas..ansteckend."



Meister Krähe:
"unvoreingenommen...soso" Offenbar immer noch reichlich amüsiert über das ganze Gesprächsthema hebt sich Meister Krähe mühselig an seinem Stab etwas hoch, und rückt einige Fingerbreit weiter, nur um dann mit der flachen Hand fast schon fordernd zwischen sich und Hafgan auf die Bank zu klopfen.

"Hinsetzen." spricht er mit einer fast schon befehlenden Stimme, aber dennoch einem wohl humorösem Unterton. Offenbar hat sich da doch jemand das Recht verdient als "akzeptierte Gesellschaft" eingeordnet zu werden.



Hafgan:
Zwinkert flüster Hafgan Elidare zu: "In dem Fall würde ich tun was er sagt."



Elidare:
Das gleicht ja beinahe einem Ritterschlag.....andererseits, die beiden sind interessante Menschen..

"Gerne begebe ich mich in so lehrreiche Gesellschaft."

Mit diesen knappen Worten lässt sie sich zwischen den beiden Druiden nieder.



Meister Krähe:
Mehr zu sich als zum Rest Aventuriens murmelt Meister Krähe ein leises "Oh, ja, das habe ich doch schon mal die Tage gehört..."



Hafgan:
"Hmmm, Meister Krähe, ich glaube dieses Mal ist es wirklich lehrreich.

Und ich muss gestehen das ich das von einer Göttlichen Vertreterin nicht gedacht hätte.
Und so eng beisammen bekommst Du auch noch etwas Wärme vor der kühlen Nacht."



Meister Krähe:
Fast schon beleidigt starrt Krähe an Elidare vorbei gen Hafgan, und offenbar bleibt er einen Moment tatsächlich sprachlos.
"errr...was? Also bitte, wenn es darum ginge...hrrrm. Ich glaube kaum das die Fischerin etwas derartiges mit einem Ungläubigen Tor anstellen würde".



Hafgan:
Bei Meister Krähes Bemerkung stockt Hafgan ganz kurz der Atem, als ihm selber klar wird wie missverständlich seine Aussage doch interpretiert werden kann.

"Also, sie sprach doch von der Wärme vor einer kühlen Nacht, allerdings nicht so wie Du das jetzt verstehen möchtest."

Dabei huscht ein verschmitztes grinsen über Hafgans Gesicht.



Meister Krähe:
Meister Krähe lacht wieder kehlig-hustend auf, ehe er die linke, gesunde Hand fast schon dreist, mit ausdruckslosem Gesichtsausdruck auf Elidares Schulter legt.

"Ich bin sicher, ihr findet meine Schlafstadt, wenn euch danach ist, Fischerin."

Ob es ein Scherz war? Ein Mundwinkel hebt sich zu einem matten Läch....naja, er hebt zumindest einen Mundwinkel.


Elidare:
Lauthals beginnt die Geweihte zu lachen, bis ihr beinahe die Tränen kommen. Es ist ein fröhliches offenes Lachen was die beiden eindeutig einschließt.

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BeitragThema: Re: Die Bank am Philosophenpfad ~ Ausgelagert   Mi Apr 18, 2012 5:13 am

Hafgan:
Auch Hafgan kann sich ein leises Lachen nicht verkneifen, obwohl es bei ihm mit Kopfschütteln einhergeht.



Elidare:
"Ich wusste, ich hätte bei so vielen magiebegabten Männern nicht erwähnen sollen, dass meine Familie voll von Magiern ist."

Sie wischt sich eine Lachträne aus dem Gesicht.

"Wärme ist in den kalten Monaten immer willkommen, besonders bei einer Kirche, die ihren Geweihten verbietet den Flammen nah zu kommen."



Hafgan:
"Naja die Magier mag sowas vielleicht abschrecken, aber uns doch nicht.

Doch wenn Du schon nicht in die Nähe von Flammen darfst, was hüllst Du Dich denn dann noch in so dünne Stoffe?"



Meister Krähe:
Wieder hustet Krähe leise, wohl um die Raue Stimme etwas zu entspannen und blickt einmal zwischen Hafgan und Elidare hin- und her.

"Was für eine traurige Kirche...habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, warum sie euch das Feuer vorenthalten?"



Hafgan:
"Nachwuchs Meister Krähe."



Elidare:
Mit einem Schmunzeln antwortet sie der Krähe:"Vielleicht hatte ich ja gehofft es würde sie anlocken."

Sie zupft an ihrem Schleier.

"Nun zum einen trage ich im Winter durchaus wärmere Kleidung als jetzt."

Sie blickt auf die nackten Füße des Druiden.

"Zum anderen trage ich Stoffe, die zwar dünn, aber warm sind. Und vor allem schnell trocknen."

Als Hafgan und die Krähe auf das Thema Nachwuchs kommen runzelt sie kurz verwirrt die Stirn.

"Wie meint ihr? Das Fehlen von Feuer soll als Methode dienen Nachwuchs zu fördern?"



Hafgan:
"Was wärmt denn mehr als eine Person mit der man die Schlafstadt teilt?"



Meister Krähe:
"Feuer".

Meister Krähe spricht das Wort ohne auch nur einen Sekundenbruchteil zu zögern, ehe er sich zu den beiden umwendet.

"Aber das Angebot steht...falls euch kalt wird, Fischerin". Ein kehliges Lachen folgt darauf noch einmal



Elidare:
Die Geweihte betrachtet die Hand auf ihrer Schulter und blickt zwischen den beiden Männern hin und her. Ihre heiter Ausstrahlung ändert sich jedoch keineswegs.

"Vielleicht sollten wir wirklich einmal zusammen fischen gehen. Ich hatte ohnehin vor so etwas Ephraim für den Lehrplan vorzuschlagen. ...Ihr wisst so weit über die Zwölfe bescheid, um den Unterschied zwischen Rahja und Efferd zu kennen oder?"



Meister Krähe:
Krähe schüttelt sich kurz und lacht wieder auf - mit dem ruhigen gewissen eines Mannes, der das Gespräch in die richtige Richtung gelenkt hat.

"Ich lasse mir den Unterschied gerne erklären, Fischerin...allerdings bin ich weder für das was geschieht verantwortlich, noch das, was ihr euch daraus vorstellt"

Vergnügt drückt Krähe noch einmal mit der Hand an Elidares Schulter zu, ehe er sie dann langsam zurückziehen will - ob das Spiel damit zu Ende ist?



Elidare:
Bei dem nun doch nicht mehr als reine Verspieltheit aufzufassendem Verhalten der Krähe, wird Elidare tatsächlich rot und wirkt dadurch einen Moment lang wohl so jung wie sie tatsächlich ist. Etwas, dass man durch das sonst so erfahrene Auftreten der Geweihten gerne vergaß.

"Nun die heitere Rahja ist es die wir anrufen, wenn wir uns nach Liebe, Schönheit und Harmonie sehnen. Sie ist die Göttin der rauschhaften Sinnesfreuden und des Weines. Im Namen des Herrn Efferd habe ich sie auch gestern gebeten der Adepta Arkenwind beizustehen ihre innere Harmonie zu bewahren."

Mit den Worten gewinnt sie wieder an Sicherheit.



Zuletzt von Patrick am Mi Apr 18, 2012 5:40 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Bank am Philosophenpfad ~ Ausgelagert   Mi Apr 18, 2012 5:14 am

Hafgan:
Mittlerweile ist Meister Krähe über den Punkt hinausgegangen den Hafgan noch einschätzen konnte. Doch so wie Egelhart ihm immer zur Seite stand wenn Hafgan Titel und Anreden wegließ versucht er nun auch hier zu vermitteln. Vor allem da ihm Elidares gesunde Gesichtsfarbe auffällt.

"Ich denke uns Beiden sind die Grundlagen der Zwölfe wohl vertraut."

Dabei blickt er an der Geweihten vorbei zu Meister Krähe, doch lange nicht mehr so erheitert wie noch vor einem Moment. Wieder Elidare zugewandt fährt er fort.

"Ich denke Meister Krähe testet nur Deine Standfestigkeit im Bezug auf die eben erwähnten Emotionen."

Sein lächeln behält Hafgan dabei allerdings bei.



Meister Krähe:
Krähe schüttelt nur müde den Kopf und stützt sich wie zuvor auch beim Sitzen auf den Stab, während er mit den Fingern darauf herum klappert.

"Eure Probleme möchte ich niemals haben, sich mit solchen Belanglosigkeiten zu unterhalten. Aber ich muss zugeben, irgendwie....hrm. Das Wort "lustig" entspricht dem nicht so ganz. Aber unter solchen Umständen 'teste' ich gerne weiter. Um mal zu anderen Themen zu kommen...ich muss noch ein paar ganz andere Prüfungen vorbereiten"



Elidare:
Jetzt ist es an der Efferdgeweihten ein leises kehliges Lachen anzustimmen.

"Rahja ist niemals belanglos, doch die Leidenschaften des Herrn der Gezeiten schlagen weit höhere Wellen. Ich habe genug Meere bereist, um das zu wissen. Gefühle sind nichts was der Verstand einem eingibt. Aber er macht sie sicherlich reicher....Nun, Meister Krähe wen oder was wollt ihr nun prüfen?"


Meister Krähe:
Krähe schüttelt sich kurz, einerseits scheint ihn das Thema unglaublich zu amüsieren, andererseits aber auch zugleich sehr zu besorgen.
"Ich habe eine Schülerin, die ich noch ein wenig Prüfen will...und offenbar tatsächlich auch noch jemand anderen, der unbedingt vor seiner eigenen Dummheit gerettet werden will. Beide muss ich prüfen ob sie es wert sind mich länger als nötig mit ihnen zu beschäftigen...und dazu muss ich mir einiges überlegen"

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Vollmilchpizza

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BeitragThema: Re: Die Bank am Philosophenpfad ~ Ausgelagert   Mi Apr 18, 2012 8:47 pm

Krähe schauderte innerlich, und zupfte wie so oft an dem Tuch um seine Hand herum, während er die Akademie betrachtete.
Was werden sie hier lehren? Geheimnisse der Magier, der Druiden, der Elfen, und allem was mächtig genug ist, Sumus Kräfte zu formen. Alles also.
Vor welchem Wissen werden sie zurückschrecken? Was werden sie unangetastet lassen, wenn es zu gefährlich scheint? Werden sie überhaupt in der Lage sein, manches unangetastet zu lassen? Ich sollte diesen Ort im Auge behalten. Und die, die hier sind. Und auf das achten, was sie hier zusammentragen...und es gegebenenfalls vor ihnen schützen.

Ein leises "Hrm" ist wohl das einzige, was man von der gebeugten Gestalt Krähes hören kann, als er weiter seinen Gedanken nachgeht.

Du hast dir noch keine Gedanken gemacht, wie du sie prüfen willst. Und wie du den Kerl prüfen willst, der ihr soviel bedeutet.
Mit ihrer Vergangenheit. Prüfe sie mit ihrer Vergangenheit und bereite den Weg für die Zukunft.

Zukunft.

Blauäugig geht sie daran...hat sie überhaupt eine Zukunft? Oder Egelhart? Wenn er stark ist.
Hat der Kerl, der ihr soviel bedeutet eine? Vielleicht. Unwahrscheinlich.
Hat Tobrien eine?

Meister Krähe schüttelte sich bei dem Gedanken an Tobrien. Dieses Land, so fern wie es nur sein kann von hier entfernt, so zerrüttet und kriegsgebeutelt, wie kein zweites. Fast wie ein böser Traum, den man einfach hinter sich lässt, und dort vergisst.
Tobrien...was hat es nicht alles überlebt.
Oger. Untote. Borbaradianer. Untote Oger. Als ob die normalen nicht schlimm genug waren. Falsche Kaiser. Dämonen. Einen untoten Drachen. Einen verdammten Untoten Drachen.
Und Tobrien lebt noch immer. Und kämpft noch immer.

Krähe zupfte sich an dem Federschmuck herum und schob unbewusst die nackten Füße durch die Kiesel
Tobrien hat eine Zukunft.

Dann könnte
er auch eine haben.
Er hat einen hohen Preis zu zahlen. Und
Sie auch.
Soll ich mich da wirklich einmischen?

Aus irgendeinem, für die anderen anwesenden Grund fing Krähe einmal mit einem verächtlichen Geräusch an leise zu lachen
Und was wird der Preis für meine Hilfe sein?
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Arinna



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BeitragThema: Re: Die Bank am Philosophenpfad ~ Ausgelagert   Do Apr 19, 2012 12:20 am

Hafgan:
Als Meister Krähe mitten im Gespräch in seine Gedanken verfällt und nur ab und an einen brummen verlauten lässt, blick Hafgan erst Elidare entschuldigend und dann Meister Krähe fragen an.
"Meister Krähe? Noch bei uns?"


Elidare:
Die Efferdgeweihte blickt fragend in Richtung Meister Krähe.
was er wohl wieder plant?...naja ich wollte ohnehin zu Ephraim...kann mir schon denken wo der wieder steckt....und wenn nicht ist es in der tat eine perfekte Stelle für ein Abendgebet...so oder so eine Gelegenheit..

Sorgfältig streicht Elidare ihre Röcke glatt und erhebt sich von ihrem Platz zwischen den beiden Druiden. Sie dreht sich halb zu ihnen um und betrachtet sie fragend.

"Kommt ihr mit zum Fluss oder wollt ihr hier noch weiter bleiben?"



Hafgan:
"Die Natur genießen nach der trockenen Luft in den Räumen wird bestimmt gut tun."

Auch Hafgan erhebt sich und bietet Meister Krähe eine helfende Hand an.



Meister Krähe:
Nicht ohne etwas Mühe richtet sich Krähe auf, wobei er, wie als wäre es das selbstverständlichste der Welt, den angebotenen Arm zu Hilfe nimmt
"Dann zeigen wir deinem zukünftigem Herren wohl mal, dass er sich hier um Dinge zu kümmern hat..."


Hafgan:
Vorsichtig hilft Hafgan der Krähe auf.
Heute wirkt er wirklich erheblich älter als ich.

"So meinem neuen Herren? Nun ich sehe dieser Verbindung ein klein wenig optimistischer entgegen."

Elidare:
Elidare hebt eine Augenbraue und blickt Hafgan ob dieser Bemerkung skeptisch an.


Meister Krähe:
Mit einem Anflug von Entschlossenheit setzt sich Meister Krähe in Bewegung, und ein mattes Lächeln ist auf seinen Lippen zu erkennen, als er - auf den Stab gestützt - zielstrebig auf das Flussufer zuspaziert – skurrilerweise dies jedoch nicht, ohne seinerseits Elidare den Arm zu reichen.
"Wir werden sehen, wer am Ende die Oberhand behält. Ich glaube noch nicht so recht an die Einigkeit, die hier irgendwann herrschen soll. Auch wenn sie...manchmal...vielleicht wünschenswert ist."


Hafgan:
Hafgan entgeht der Blick der Geweihten nicht als er sich mit Meister Krähe am Arm in Bewegung setzt.

"Ich dachte Meister Krähe wollte einen Vergleich zwischen einem Herren und einem Untertan ziehen.
Doch Ephraim scheint mir nicht den Eindruck zu machen einen herrischen Herren abzugeben."


Meister Krähe:
"Ich wollte einen Vergleich andeuten, mein Freund. Nicht um dich zu ärgern, sondern um daran zu erinnern, dass es leicht so kommen kann, wenn du nicht aufpasst"
Mit einem düsteren Schmunzeln sieht er den anderen Druiden an
"Ich würde dir kaum etwas anderes unterstellen, als das du es bist, der hier Anweisungen gibt."


Hafgan:
Wieder blickt Hafgan entschuldigend zu der Geweihten.
"Er übertreibt nur, übertreibt zuweilen gewaltig."
Dabei drückt Hafgans stützende Hand ein wenig fester zu.



Elidare:
Ich bin da keineswegs sicher, dass er das so gemeint hat….aber sei es drum..wir werden sehn…wie immer…alle Flüsse enden bei dir Herr
Als die Krähe nach ihrem Arm greift, mustert sie ihn genauer.

„Nun wir werden sehn was die Zukunft uns enthüllt.“

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Arinna



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BeitragThema: Re: Die Bank am Philosophenpfad ~ Ausgelagert   Do Apr 19, 2012 12:49 am

Hafgan:
"Sehen was die Zukunft enthüllt? Vielleicht. Doch haben wir nicht auch die Möglichkeit sie aktiv mit zu gestalten?"

Krähe zeigt einfach nur ein müdes, vergnügtes Grinsen, das von einem lachenden Schnauben abgelöst wird, das jedoch irgendwie...aufgesetzt wirkt. Seine Stimmlage ist definitiv eher besorgt.
Wissen sie es? Unsinn, sie können es nicht wissen. Nur eine weiß es. Und selbst wenn, sie können dir nichts vorwerfen. Sie werden ,aber sie dürfen nicht.
"Manche Dinge bleiben besser verhüllt, meine Liebe. Manche verstecke von Geheimnisse haben die Angewohnheit, ekelhaft zu werden, wenn sie erst einmal gefunden wurden. Wie ich schon vor einigen Tagen sagte, hier gibt es viele Geheimnisse, und nicht alle tun den Menschen gut"


Elidare:
„Nur soweit wie es uns erlaubt wird. Aber wir können hoffen und sehen was uns offenbart wird.“


Meister Krähe:
"Und die Zukunft...meine Güte, warte ab, Fischerin. Ich bin sicher, du wirst sie erleben. Früher oder später. Interessanterweise wird man sie doch nie erreicht haben". Mit diesen Worten blickt der Druide gen Elidare und - oh Wunder, ein kurzes Zwinkern folgt seinem Blick

Elidare:
"Die Zukunft , Meister Krähe, ist ein Ufer, dass wir zwar sehen können, aber noch nicht erreicht haben."
Halb ernst sieht sie ihn an, richtet ihren Blick aber wieder nach vorne wo ihre Schritte sie hin führen.


Meister Krähe:
Krähe schüttelt nur den Kopf und kann sich kaum ein wenig gutmütigen Spott verkneifen
"Ihr liebt es so zu reden, oder? Zwanghaft oder Absicht, es ist eine sehr seltsame persönliche Note....obwohl, seltsam. was heißt das hier schon."


Hafgan:
"Aber wenn wir nur sehen und hoffen, erreichen wir das Ufer nie. Wir sollten schon schwimmen."

Das sehen und hoffen erinnert Hafgan wieder an untätige Stabträger beim Dämonenangriff,
doch das Thema wollte er jetzt nicht ein weiteres Mal anschneiden.

Elidare:
Elidare lächelt versonnen.
"Oh ein Blick durch das Fernrohr ermöglicht es uns immer noch abzudrehen, wenn uns der Hafen nicht zusagt."
Sie zwinkert der Krähe kurz zu.
"Ich habe euch doch gewarnt, vor den Metaphern."

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Arinna



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BeitragThema: Re: Die Bank am Philosophenpfad ~ Ausgelagert   Do Apr 19, 2012 1:31 am

Meister Krähe:
"Um es mal mit euren Worten zu sagen, Fischerin...", setzt Meister Krähe etwas brummend an, "Manche Leute merken nicht, das in manchen Gewässern Monstrositäten lauen, die alles daran setzen sie in die Tiefe zu ziehen. Sie sollten vorsichtig sein, welchen Kurs ihre Schiffe nehmen.

Verflucht sei dieser Ort, jetzt fange ich auch schon so an...


Elidare:
Langsam gehen sie zu dritt den Philosophenpfad entlang, während das Rauschen des Flusses immer weiter anschwillt.
"Ich...kenne einige Untiefen Meister Krähe, aber ich merke auch wenn ihr von eurem Gefährten sprecht...und nicht von mir."


Hafgan:
"Oh, seht an, die Akademie zeigt erste Wirkungen, selbst Meister Krähe scheint zu lernen."

Dabei achtet Hafgan, dass seine Worte nicht ernst klingen.


Elidare:
"Beileibe nicht alle sind voller Gefahren, manches gilt es auszuloten, was sich am Ende als vorteilhaft herausstellt."
Sie wendet den Kopf halb Hafgan zu.
"Ihr braucht euch nicht zu verstecken. Ihr habt mir besser gefallen, ala ihr ehrlich zu eurem Wesen gestanden habt."
und euer Wesen ist die Herrschaft
ganz ohne jeden Zweifel

Sie erinnerte sich noch sehr deutlich an den vorangegangenen Abend und seine Worte.

Hafgan:
Ein wenig überrascht zieht Hafgan eine Augenbraue hoch.
Besser gefallen und nicht verurteilt werden, schön zu erleben, dass es neben den verblendeten des Lichts noch gelebte Toleranz gibt.


Meister Krähe:
"Ich habe nichts gegen das Lernen, alter Freund. Ich beschränke es nur gerne auf Nützliches. Nützlich ist es über andere zu wissen."
Mit zunehmender Schrittzahl wird wohl auch der Gang Krähes wieder sicherer - oder lag es doch nur an dem vielen Steinchen auf dem Weg? Oder gar an dem Grund, so die 'Fischerin' näher an sich zu binden? Wer weiß das schon...
"Manche Wagnisse sind es wert eingegangen zu werden - andere wiederrum viel zu gefährlich, weil man nicht weiß, was sich daraus entwickelt. Aber....und das ist der Hauptgrund, warum ich ein Auge auf die Vorkommnisse hier haben werde..ich werde für mich zumindest sehr genau abwägen, welches Risiko hier eingegangen wird und welches nicht."


Elidare:
"Wir sind alle auf Dere, um zu lernen, Meister Krähe. Voneinander und miteinander. Deswegen hat Ephraim ja auch diesen Ort hier schaffen wollen. Manche Träume gehen in Erfüllung."
Viel Wärme schwingt bei diesen Worten in ihrer Stimme mit und eine ehrliche Freude.


Hafgan:
Den warmen Worten der Geweihten hat Hafgan nichts mehr hinzu zu fügen.


Meister Krähe:
"Manche Träume verwandeln sich, ohne dass man es merkt aber auch sehr schnell in Albträume, aus denen es kaum ein Entrinnen gibt"
Kaum verborgene Melancholie schwingt in der rauen Stimme des Druidens mit, während er den Blick beim Gehen auf den Boden vor sich senkt.
"Ich habe irgendwann aufgehört zu Träumen und mich um die Realität gekümmert."


Elidare:
Ein leiser Schatten legt sich über die Züge der Geweihten, die die Gefühle des Druiden an ihrer Seite aufnimmt.
Ihre Stimme klingt leiser und leicht belegt als sie ihm antwortet: "Ihr habt mein aufrichtiges Mitleid, Verlorenes sinkt oft wie ein Stein auf den Grund unserer Erinnerungen. Dort liegt es dann und verschwindet nie ganz."
Und nichts ist verlorener als unsere vergeblichen Mühen, unsere verschütteten Träume und unsere Fehlschläge...besonders jene, die wir aus Überzeugung begehen."


Hafgan
"Ihr habt Beide recht. Doch ich glaube die Wahrheit liegt zwischen Euren Worten.
Träume können in Erfüllung gehen, gute wie schlechte. Aber nur hoffen oder nur misstrauen halte ich für keine gesunden Wege."

Hafgan hätte noch weiter sprechen können, doch als Elidare die Fehlschläge anspricht verstummt er.


Elidare:
besser zuhören wäre einer Hafgan...dann wüsstest du, dass du das hörst was du erwartest...nicht das, was wir sagen..
Sie presst die Lippen aufeinander und hindert ein paar allzu launische Worte am Herausschlüpfen.


Meister Krähe:
"Es war die richtige Entscheidung, mich auf die Realität zu besinnen, und Hirngespinste hinter mir zu lassen, Fischerin. Und bitte spart euch eure...plätschernden Worte für jemanden, der damit etwas anfangen kann. Meine Träume waren nicht unbedingt gut für die, die das Pech hatten mir dabei im Wege zu stehen, also ist es nicht unbedingt das schlechteste, das ich mich anderen Dingen widme"
Kurz blickt er zu ihr, und sucht einen Moment des Augenkontaktes, während ein fast trauriges Lächeln seine Lippen umspielt
"Wie ich schon zu sagen versuchte, manche Dinge bleiben besser....hmpf...'am Grund' und tauchen nie wieder auf. Aber ich bewundere weiterhin diejenigen, die ihre Träume behalten und verfolgen"


Hafgan:
Elidares Worte geistern ihm noch einmal durch den Verstand. Auch die Meister Krähes nimmt er nur stumm auf.
Dabei richtet sein Blick sich nach vorne und die neben ihm Gehenden erkennen nicht sofort, dass er sich verfinstert.

Heute, jetzt, hier, hat es keinen Nährwert gegen die Beiden anzureden und vielleicht zu vermitteln.
Wir haben alle unsere Entscheidungen getroffen. Elidare hat recht, ich sollte mich nicht zum Diplomaten verstellen, sondern sein was ich bin.

Und so schweigt Hafgan weiter.


Elidare:

Zynismus...hm Traurigkeit...Wut?...was immer er getan hat...es hatte einen hohen Preis..nicht nur für andere..auch für ihn...besonders für ihn.

Das Rauschen des Wasser ist immer lauter geworden, seit sie das Ende des Philosophenpfades erreicht haben. Elidares Schritte haben sie den Hang hinab Richtung Fluss geführt. Eine einsame grauberobte Gestalt sitzt auf einem Baumstamm, das Gesicht dem Fluss zugewandt. So bemerkt Spektabilität Ilmenblick zunächst nichts von der sich nähernden Gruppe.
Elidare richtet noch einige durch den Anblick Ephraims beschwingte Worte an die beiden Druiden.

"Nun..ich kann euch beiden nur anbieten mich jederzeit aufzusuchen. Bis ihr es wollt, behaltet eure Steine, eure Untiefen und eure Geheimnisse. Es gibt für alles die rechte Zeit und auch wenn es seltsam in euren Ohren klingen mag...ich vertraue darauf, dass ihr sie nutzen werdet. Euer Weg hat euch hierher gespült...ähm geführt und ihr werdet euch beizeiten auf eure Ziele besinnen. Ich biete euch nicht nur meinen Arm als Stütze an."
Das Schmunzeln in ihrer Stimme kann man bei dem letzen Satz deutlich hören. Alles andere klang verblüffender Weise aufrichtig und wohlmeinend
.


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